Schwarzwerk

Presswerk · Leipzig-Plagwitz · seit 2014

Schwarz wird
hier gemacht

Schnitt, Galvanik und Presse unter einem Dach. Drei Pressen, eine Schneidemaschine, kein Zwischenhändler — und niemand, der Ihnen sagt, dass zweiundzwanzig Minuten pro Seite kein Problem sind.

Der Weg durch das Werk

Fünf Stationen

Die Stationsauswahl braucht JavaScript. Alle fünf Stationen stehen unabhängig davon vollständig untereinander.

Station 1 — Schnitt

Von der Datei in den Lack

Der Schnitt ist die einzige Station, die in Echtzeit läuft: Eine Seite von achtzehn Minuten dauert achtzehn Minuten. Der Stichel schneidet heiß in eine Lackfolie, und was dabei schiefgeht, ist unwiderruflich — es gibt kein Rückwärts in eine Rille.

Drehzahl33⅓ U/min
Rillenabstand0,04–0,12 mm
Sticheltemperatur180 °C
FolieAluminium, lackiert

Klartext

Vier Dinge, die wir nicht tun

Keine Datei ungehört pressen

Jedes Master wird vor dem Schnitt abgehört. Wenn etwas nicht schneidbar ist, sagen wir es vorher — nicht nach der Testpressung.

Keine Laufzeit schönreden

Über der komfortablen Grenze wird die Platte leiser. Das ist Physik, keine Verhandlungssache, und steht im Laufzeitrechner.

Kein Recyclat in der Auflage

Ausschuss wird gemahlen und wiederverwendet — aber nur für interne Testläufe, nie für eine Auflage, die verkauft wird.

Keine Freigabe ohne Unterschrift

Ohne schriftliche Freigabe der Testpressung läuft die Auflage nicht an. Auch nicht, wenn der Termin drückt.

Der häufigste Rückläufer ist zu lange Spielzeit. Etwa jede fünfte Anfrage bringt eine Seite mit, die über der Grenze liegt. Meistens hilft eine andere Reihenfolge der Stücke — der lauteste Titel gehört nach außen, wo die Rille am schnellsten läuft.