Vierundzwanzig Register
Zwei Manuale (C–g³, 56 Töne), Pedal (C–f¹, 30 Töne), mechanische Schleifladen. Ziehen Sie, was Sie hören wollen — die Tafel rechnet mit.
Ziehen Sie etwas
Der Wind ist die einzige Ressource, die eine Orgel wirklich begrenzt. Das Gebläse liefert 42 Kubikmeter je Minute — alle 24 Register zusammen wollen mehr.
Hauptwerk
Schwellwerk
Pedal
- Register
- 0 / 24
- Pfeifen
- 0
- Wind
- 0 m³/min
Kein Register gezogen. Die Tasten bewegen nur Luft.
- Noch nichts gezogen.
Was auf dem Schild steht
Registernamen sind keine Poesie. Sie sagen, wie die Pfeife gebaut ist und wie hoch sie klingt.
Die Zahl mit dem Strich
8′ heißt: Die Taste klingt so hoch, wie sie heißt. 16′ klingt eine Oktave tiefer, 4′ eine höher. Die Zahl kommt von der Länge der tiefsten Pfeife in Fuß.
Prinzipal, Flöte, Streicher
Prinzipale tragen den Grundklang und stehen im Prospekt. Flöten sind weiter mensuriert und weicher. Streicher wie Gambe und Salicional sind eng und schmal im Ton.
Trompete, Oboe, Posaune
Bei Zungenregistern schwingt ein Metallblatt gegen eine Kehle. Sie brauchen mehr Wind als alles andere und verstimmen sich zuerst, wenn die Kirche kalt wird.
Mixtur IV, Scharff III
Die römische Zahl sagt, wie viele Pfeifen je Taste klingen. Deshalb hat die Mixtur IV bei 56 Tasten 224 Pfeifen — und deshalb schärft sie den Klang, statt ihn nur lauter zu machen.