Vehring

Opus 41 · 2023 · St. Marien, Bramsche

Vierundzwanzig Register

Zwei Manuale (C–g³, 56 Töne), Pedal (C–f¹, 30 Töne), mechanische Schleifladen. Ziehen Sie, was Sie hören wollen — die Tafel rechnet mit.

Im Prospekt stehen nur Prinzipale: Prinzipalbass 16′, Oktavbass 8′, Prinzipal 8′ und Oktave 4′. Alles andere steht dahinter im Dunkeln.

Registerzug

Ziehen Sie etwas

Der Wind ist die einzige Ressource, die eine Orgel wirklich begrenzt. Das Gebläse liefert 42 Kubikmeter je Minute — alle 24 Register zusammen wollen mehr.

Hauptwerk

Manual I · C–g³ · 10 Register

Schwellwerk

Manual II · C–g³ · 9 Register

Pedal

C–f¹ · 5 Register

Windtafel

Register
0 / 24
Pfeifen
0
Wind
0 m³/min

Kein Register gezogen. Die Tasten bewegen nur Luft.

  • Noch nichts gezogen.

Zum Mitlesen

Was auf dem Schild steht

Registernamen sind keine Poesie. Sie sagen, wie die Pfeife gebaut ist und wie hoch sie klingt.

Fußtonlage

Die Zahl mit dem Strich

8′ heißt: Die Taste klingt so hoch, wie sie heißt. 16′ klingt eine Oktave tiefer, 4′ eine höher. Die Zahl kommt von der Länge der tiefsten Pfeife in Fuß.

Bauart

Prinzipal, Flöte, Streicher

Prinzipale tragen den Grundklang und stehen im Prospekt. Flöten sind weiter mensuriert und weicher. Streicher wie Gambe und Salicional sind eng und schmal im Ton.

Zungen

Trompete, Oboe, Posaune

Bei Zungenregistern schwingt ein Metallblatt gegen eine Kehle. Sie brauchen mehr Wind als alles andere und verstimmen sich zuerst, wenn die Kirche kalt wird.

Gemischte Stimmen

Mixtur IV, Scharff III

Die römische Zahl sagt, wie viele Pfeifen je Taste klingen. Deshalb hat die Mixtur IV bei 56 Tasten 224 Pfeifen — und deshalb schärft sie den Klang, statt ihn nur lauter zu machen.